Versicherungssteuer einfach erklärt

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©panthermedia.net Golkin Oleg

Die Versicherungssteuer ist eine Steuer, die auf Beitrags- und Prämienzahlungen von Versicherungsverträgen erhoben wird. Bundesweit nimmt der Staat 10 Milliarden Euro ein, das entspricht 4 % der Einnahmen des Bundes. Das ist eine ordentliche Summe, die über die Versicherungen abgeführt wird. Versicherungen sind ein großer Wirtschaftszweig hierzulande.

Bestimmte Versicherungen sind bei dieser Besteuerung ausgenommen. Ausgenommen von der Versteuerung sind zum Beispiel Lebens-, Kranken-, und Arbeitslosenversicherungen sowie diverse Kleinversicherungen.

Erhebung der Versicherungssteuer

Die Versicherungssteuer wird jährlich erhoben und von den Versicherern für die Versicherungsnehmer gezahlt. Es ist eine Bundessteuer, die durch die Länder erhoben wird. Sie wird nach dem Beitrag bzw. nach der Jahresprämie berechnet, bei der Hagelversicherung nach der Höhe. Weltweit gibt es überall ähnliche Versicherungssteuern.

Rechtsgrundlage

Die Versicherungssteuer wird auf der Grundlage des Versicherungssteuergesetzes erhoben. Die veranschlagten Versicherungen erhalten darin alle notwendigen Informationen, die sie bezüglich der Versicherungssteuer wissen müssen. Neue Rechtsentscheidungen gibt es dazu immer wieder – sie müssen einbezogen werden. Die Steuersätze sind je nach Versicherungsart unterschiedlich und sind nachzusehen. Neben Erhöhungen gab es 2010 zum Beispiel auch eine Senkung der Beiträge zur Feuerversicherung.

Aktuelle Änderungen

Die Versicherungsfirmen sind aufgefordert, sich ständig über die Änderungen auf dem Laufenden zu halten. Informationen dazu findet man in den entsprechenden Fachblättern und den Änderungen zu den Gesetzeshinweisen. Die aktuelle Rechtssprechung ist zu beachten. Auch im Internet wird auf zahlreiche Veränderungen ständig auf Websites hingewiesen. So bleibt man bezüglich der Versicherungssteuer ständig auf dem Laufenden.